Apollos Wiederkehr; eine Untersuchung der Rolle des Kreises in Nietzsches Denken über Geschichte und Zeit

  • Ilse-Nina Bulhof-Rutgers

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Abstract

Die Zeit des Es war, die Nietzsche im rachsilchtigen Menschen voraussetzt, ist, so haben wir aufgezeigt, die Form der Zeit, mit der wir taglich gedankenlos umgehen. Unsere sukzessive lineare Zeiterfahrung wurde von der christlichen Geschichtsauffassung vorbereitet. Dank des wissenschaftlichen Denkens drang sie ins tagliche Leben vor.Wir kennzeichneten die moderne Form der Zeit als die Zeit der Neuzeit. Sie ist ein Kulturergebnis, sie ist nicht naturgegeben. Was wird in diesem Falle aus der Geschichte, deren Ontologie wir zu untersuchen versuchten? Der uns gelaeufige Begriff der Geschichte ist nicht ohne die Sukzessivitat der Zeit zu denken. Verneint man die Sukzessivitat der Zeit, dann wird auch die Geschichte als eine chronologisch geordnete Struktur der Ereignisse hinfallig. Es gibt also keine Geschichte.
Original languageGerman
QualificationDoctor of Philosophy
Supervisors/Advisors
  • Bakker, R., Supervisor, External person
Award date7-Jul-1969
Place of PublicationGroningen
Publisher
Publication statusPublished - 1969

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