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Carceral Feminismus nach #MeToo und das Fehlen einer abolitionistischen Perspektive

Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingChapterAcademic

Abstract

Die #MeToo-Bewegung ist unter anderem eine Reaktion darauf, dass betroffene Frauen das Strafrecht als nicht adäquates Mittel zur Bearbeitung sexualisierter Gewalt erfahren haben. In der weiteren Entwicklung zeigt sich jedoch, dass sich die Bewegung in vielen Fällen nicht zu einer abolitionistischen Perspektive entwickelt, die eine Kritik am Strafrecht formuliert. Stattdessen sind mit und nach #MeToo international Tendenzen zunehmender Punitivität und Pönalisierung sexualisierter Gewalt zu beobachten. Fehlt dem Feminismus nach #MeToo demnach eine abolitionistische Perspektive?
Original languageGerman
Title of host publicationPerspektivwechsel
Subtitle of host publicationdas Hinterfragen des Selbstverständlichen
EditorsGudrun Ehlert, Katharina Liebsch, Anke Neuber
Place of PublicationWiesbaden
PublisherSpringer Nature
Pages121-133
Number of pages13
ISBN (Electronic)978-3-658-49227-4
ISBN (Print)978-3-658-49226-7
DOIs
Publication statusPublished - 2025

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